U10w: Zweites Turnier der Regelgationsrunde

Am vergangenen Sonntag traten die Mädels der U10w zum 2. Turnier der Relegationsrunde in der Halle am Mäusheckerweg an.

Auch bei diesem Turnier wussten die von Co- Trainerin Philine Christe betreuten Mädchen voll und ganz zu überzeugen. Die Mädels überzeugten durch mannschaftlich geschlossenes Auftreten, Einsatzbereitschaft und einem immer besser werdenden Teambasketball. Dies entspricht genau der Herangehensweise des Trainerteams Jochen Schuler und Philine Christe. „Für uns sind die Ergebnisse in dieser Spielrunde völlig zweitrangig. Entscheidend ist, dass sich die Mädels als Team finden, füreinander und miteinander spielen und Basketball als Teamsport verstehen ohne dabei die eigene Weiterentwicklung aus den Augen zu verlieren“, so Co- Trainerin Philine Christe.

In beiden Spielen konnte man sehr gut mithalten, obwohl, entgegen der Vorgehnsweise der gegnerischen Mannschaften, alle Kinder gleich lange Spielzeit erhalten haben. Sogar Mädels, die erst wenige Trainingseinheiten bestritten haben kamen in den Genuss ihr erstes Spiel unter Wettkapmfbedingungen zu bestreiten und konnten sich in die mannschaftlich geschlossene Leistung einbringen.

„Es macht Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und Freude die Spielerinnen aber auch deren Eltern und Großeltern die Turniere verfolgen. Genau das ist es, worauf es im Kinderbasketball zunächst einmal ankommt“, so Trainer Jochen Schuler.    

Herren I: 40 komplette Minuten

Das Mosel-Derby zwischen der MJC und den Gästen aus Treis-Karden hat immer eine besondere Bedeutung, welche durch die tabellarische Konstellation zusätzlich verstärkt wurde. Das es sich um ein Topspiel handelte, konnte man bereits vor dem Spiel erkennen, denn beide Teams hatten ihren kompletten Kader zur Verfügung, wussten also um die Wichtigkeit dieses Duells.

Die MJC, die zuletzt häufig den Start verschlafen hatte, zeigte sich diesmal hellwach. Die Intensität stimmte, was zu einer 10:4 Führung verhalf. Im Anschluss entwickelte sich jedoch ein offener Schlagabtausch. Die Gäste konnten ihre Intensität steigern, fanden bessere Abschlüsse und hängten den Hausherren ganze sieben Fouls im ersten Spielabschnitt an. Dies brach den anfänglichen Rhythmus der MJC, die nach einem ordentlichen ersten Viertel mit 15:17 in Rückstand lagen. Hatten die Hausherren im Hinspiel noch mehrfach Probleme mit der aggressiven Ganzfeldverteidigung der Treis-Kardener, so sollte sich dies an diesem Abend keinesfalls als Problem erweisen. In Minute zwölf führten die Gäste mit 20:24, was ihre höchste und gleichzeitig letzte Führung sein sollte. Die MJC schraubte ihre Energie nochmals nach oben, brachte den Ball offensiv immer wieder unter den Korb und bereitete der Gäste-Defensive damit große Probleme. Halbzeitübergreifend legten die Hausherren einen 29:6 Lauf hin und damit den Grundstein für den Erfolg.

„In der Pause haben wir vor allem darüber gesprochen, die Energie direkt zu Beginn des dritten Viertels wieder auf das Parkett zu bringen. Das ist uns super gelungen und hat den Gästen den Zahn gezogen.“, so ein äußerst zufriedener Coach Max Koch.

Treis-Karden fand im weiteren Verlauf offensiv wie defensiv kaum entsprechende Lösungen, während die MJC, angetrieben von ihrer Bank und den gut gefüllten Zuschauerrängen, den Fuß nicht vom Gaspedal nahm. Letztendlich war die Freude über den 90:59 Erfolg groß. Es war zudem das erste Mal eine konzentrierte Leistung über 40 Minuten, die das Potenzial der Mannschaft offenbart hat. Den Schwung möchten die Trierer in die nächsten Wochen mitnehmen und einen bestmöglichen Schlussspurt hinlegen.

„Großes Kompliment an die Mannschaft. Es war vor allem unsere Energie, die den Sieg in dieser Form ermöglicht hat. Wir haben die beste Offensive der Liga unter 60 Punkten gehalten – das sagt einiges über unsere Defensiv-und Reboundleistung aus. Jetzt gilt es die Form so gut es geht zu konservieren.“, lautet das Fazit des Trainers.

Am kommenden Wochenende gastieren die Trierer beim Tabellendritten aus Illingen.

Bretz, Ellwart, Ernst (13), Gipson (13), Graser (30), Henter (2), Hubor (2), Konermann (19), Maier (5), Soens (1), Sorger (5), Spang

MJC U14 Oberliga: Sehr achtbares Ergebnis beim Tabellenzweiten

 

Die Jungs der MJC U14 Oberligamannschaft kehrten mit einem mehr als achtbaren Ergebnis vom Auswärtsspiel bei der SG Lützel/ Post Koblenz nach Hause.

 

Dabei sah es zu Beginn des Spiels gar nicht gut aus. Die Jungs der MJC kamen nur schwer ins Spiel und wurden im 1:1 allzu leicht geschlagen. Das erste Viertel endete mit 37:18 für die Koblenzer, was für den weiteren Spielverlauf nichts Gutes erwarten ließ. Bis zur Halbzeit konnte Lützel den Vorsprung gar auf 62:33 ausbauen. Es deutete sich eine ähnlich klare Niederlage wie im Hinspiel an. Es gelang in der 1. Halbzeit überhaupt nicht, der Koblenzer Körperlichkeit etwas entgegenzusetzen.

Nach einer etwas deutlicheren Halbzeitansprache kamen die Jungs wie verwandelt aus der Kabine und traten viel überzeugter und einsatzbereiter auf. Es gelang nun wesentlich besser, zweite Chancen der Koblenzer durch konsequenteres Reboundspiel zu verhindern und die Gegenspieler wurden im 1:1 viel besser verteidigt. Daraus resultierte auch eine viel bessere Balance in der Offense.

Punkt um Punkt konnte die MJC aufholen, so dass man plötzlich in der 33. Minute nur noch mit 13 Punkten (90:77) in Rückstand lag. Die Aufholjagd hatte allerdings viel Kraft gekostet und am Ende war der hohen individuellen Qualität einiger Spieler aus Koblenz nichts mehr entgegenzusetzen. Die SG Lützel / Post Koblenz konnte das Spiel am Ende mit 104:87 für sich entscheiden.

„Ich bin total stolz darauf, wie die Jungs es nach einer völlig unterlegenen 1. Halbzeit geschafft haben, zurück ins Spiel zu finden. Wir waren in der 33. Minute plötzlich wieder in Schlagdistanz. Da Lützel auch in der zweiten Halbzeit weiter mit ihren Top-Spielern gespielt hat, ist das sehr bemerkenswert. Wir haben phasenweise in der zweiten Halbzeit einen sehr guten Basketball gespielt.“

Schlösser (4), Palmer (0), Bares (2), Hilt (21), Kosterin (6), Haenel (26), Koble (4), Werlein (7), Kotor (17)

Ü40 Herren belegen 3. Platz bei Wahl zur Mannschaft des Jahres

43.701 abgegebene Einzelstimmen für die 40 Nominierten in den acht Kategorien zeugen vom großen Interesse, auf das die vom Trierischen Volksfreund durchgeführte Publikumswahl auch für das Jahr 2022 gestoßen ist.

Die Sieger und Platzierten wurden am gestrigen Donnerstagabend bei einer Gala im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais in festlichem Rahmen geehrt.

Die Ü40 Herren, die gemeinsam mit dem Trimmelter SV in einer Spielgemeinschaft antreten, waren in der Kategorie Mannschaft des Jahres nominiert und belegten am Ende einen tollen 3. Platz! Vielen Dank an alle, die für unser Team abgestimmt haben.

Die Platzierungen der nominierten Top 5 waren wie folgt:

  1. HSG Wittlich (Frauen-Handball) 25,80 Prozent
  2. Eintracht Trier (Fußball) 24,16 Prozent
  3. Ü 40 MJC Trier/Trimmelter SV (Basketball) 22,64 Prozent
  4. SK Eifelland Gilzem (Sportkegeln) 14,02 Prozent
  5. Ü-30-Damen TVGG Igel (Tennis) 13,38 Prozent

Herren I: Vorfreude auf Klassiker

Am Samstagabend empfängt die MJC Trier die Tus Treis-Karden. Im Hinspiel war das traditionsreiche Duell das Aufeinandertreffen der einzig verbliebenen ungeschlagenen Mannschaften, seither hat sich viel verändert.

Nach der Niederlage in Treis-Karden setzte es für die MJC eine Niederlagenserie von vier Spielen. Diese konnte das Team überwinden und ist mittlerweile wieder in der Spur. Die Gäste hingegen blieben zunächst auf der Siegerstraße, bis sie um den Jahreswechsel herum eine Schwächephase erwischten. Dabei hatten sie mit Verletzungen zu kämpfen und rutschten somit auf den 3. Tabellenplatz ab. Sie befinden sich jedoch lediglich einen Sieg hinter dem Spitzenreiter, haben also noch direkten Anschluss an den Aufstiegsplatz. Die Begegnung am Samstagabend ist für die MJC der Startpunkt drei anspruchsvoller Wochen, in denen man sich mit den Top-3 der Liga messen wird. Im Hinspiel war, wie so häufig, ein schlechter Start ausschlaggebend für die Niederlage.

„Wir graben uns zu oft selbst ein tiefes Loch, aus dem wir zwar meist während der Partie wieder rauskommen, aber gegen die Top-Teams ist es schwer, ein großes Comeback hinzulegen. Wir müssen von Anfang an fokussiert sein und besonders defensiv zupacken. Im Hinspiel hat Treis-Karden sehr früh den Rhythmus gefunden, das müssen wir tunlichst unterbinden.“, sagt Trainer Max Koch.

Die Hausherren wissen um die Bedeutung der Partie und freuen sich auf das Duell mit Treis-Karden vor einer hoffentlich gut gefüllten Halle. Sprungball der Begegnung ist am Samstagabend um 20 Uhr in der AVG/MPG Halle.

Herren verpassen Pokal-Finalturnier

Die MJC Trier hat den Einzug ins Top Four verpasst. Gegen den Regionalligistin aus Bad Bergzabern konnte man über lange Zeit mithalten. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten zeigten die Gäste ein ums andere Mal ihre Stärke von der Dreierlinie. Alleine in der ersten Halbzeit standen acht erfolgreiche Versuche mit super Quoten zu Buche. Die MJC konnte den Rückstand zur Pause im erträglichen Rahmen von acht Punkten halten (41:49).

Dieser sollte sich zu Beginn des dritten Viertels jedoch vergrößern (43:56). Dabei war es vor allem Aufbauspieler Martin Langenfeld, den die Hausherren nicht in den Griff bekamen: „Er hat das Spiel für die Gäste komplett im Griff gehabt und immer die richtige Entscheidung getroffen.“, musste Trainer Max Koch anerkennen. Zudem halfen seine Mitspieler mit starken Quoten aus dem Feld, die phasenweise gute Verteidigung der Hausherren, immer wieder in letzter Sekunde zu bestrafen. Ende des dritten Spielabschnitts sollte dann jedoch die beste Phase der MJC folgen. Ein 11:0 Lauf stellte den Ausgleich her (60:60).

„Wir hatten einen guten defensiven Zugriff. Der ist immer Basis unseres Spiels und ermöglicht uns immer wieder einfache Punkte auf der anderen Seite.“

Doch reichen sollte es nicht. Der Regionalligist spielte ein abgeklärtes letztes Viertel, gab die Kontrolle über das Geschehen nicht ab und entschied das Spiel letztendlich deutlich mit 71:90 für sich.

„Glückwunsch an die Gäste zum Einzug ins Top Four. Sie haben besonders im letzten Viertel ihre Erfahrung und Qualität unter Beweis gestellt. Wir haben streckenweise ein gutes Spiel abgeliefert, konnten in den entscheidenden Minuten aber nicht die Quoten der Gäste matchen und haben dann den Anschluss verloren. Wir nehmen einiges mit aus dieser Partie und freuen uns auf das Heimspiel gegen Treis-Karden.“, so das Resümee von Coach Koch.

Herren II verlieren das Derby gegen TVG

Herren 2 - Saison 22/23

 

Die Herren II mussten am Samstag die erste Saisonniederlage einstecken. Man verlor in der heimischen MPG-Halle mit 74:80.
Der TVG war über das gesamte Spiel betrachtete die bessere Mannschaft und nutzten ihre körperlichen Vorteile konsequent aus.
Das erste Viertel begann dabei eigentlich wie gewünscht für die MJC Jungs. Man war aggressiv, konnte sich gute Abschlüsse erspielen und war in der 8. Minute mit 6 Punkten in Führung. Dann ließ man aber zwei leichte Korbleger liegen und anstatt mit einer zweistelligen Führung in das zweite Viertel zu gehen, verkürzte der TVG auf 22:18.
Auch der Start ins zweite Viertel gelang dem TVG besser. Während auf der MJC-Seite in den ersten3 Minuten kein Korberfolg gelang, startete der Stadtrivale einen 9:0 Lauf  und erspielte sich eine Führung, die bis zum Spielende nicht mehr abgegeben wurde. Zur Halbzeit lag die MJC dann erstmals zweistellig zurück.
Man fand keinen wirklichen Zugriff in der Defensive, reboundete schlecht und auch Offensiv war es eher Stückwerk anstatt Teamplay. Coach Christoph Loser sah sich gezwungen zu Beginn der zweiten Hälfte auf Zonenverteidigung umzustellen. Der Zugriff fin der Verteidigung verbesserte sich dadurch, aber offensiv fand man nicht die richtigen Mittel. Das Team der MJC stieg immer wieder zu schnell aus den gewohnten Abläufen aus und nahm Würfe und Abschlüsse, die dann nicht den Weg in den Korb fanden.
Dadurch wuchs der Rückstand bis zur 38. Minute auf 21 Punkte a

n (57:78). Coach Christoph Loser nahm seine vorletzte Auszeit und appellierte an noch einmal an Seine Spieler, das Spiel bis zum Ende zu Spielen und den Ab

stand wieder zu verkürzen. Eine Umstellung Ganzfeldpresse führte zu ein paar schnellen Ballgewinnen und die MJC startete einen fulminanten 17:0 Lauf, der das Team noch einmal auf 4 Punkte heranbrachte. Am Ende fehlten aber 30-60 Sekunden, um das Spiel vielleicht doch noch gewinnen zu können.

Nach dem Spiel zeigte sich Coach Christoph Loser unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft:“ Gratulation zum Sieg an den TVG. Sie waren heute über das ganze Spiel gesehen die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir waren über große Strecken des Spiels nicht wirklich bereit. Ich habe die Bereitschaft und die Intensität sowohl in der Offensive als auch in der Defensive vermisst. Es ist wohl die Quittung für die Trainingssituation der letzten 4-5 Wochen. Wenn man nicht ordentlich trainieren kann, dann kann man sich auch nicht auf Spiele vorbereiten. Darüber müssen wir sprechen. Den Charakter und das Talent der Mannschaft konnte man dann in den letzten zwei Minuten sehen, in denen wir fast das Spiel noch gedreht haben.“

Es spielten:
Franz Blumamn (1 Punkt),Paul Schmitt (3), Levin Moltschanow, Justus Sorger(6) Joas Friedrich (14),
Antony Gipson (27),Max Koch (8) Nils Ellwart (11),Kim Christian Rau, Philipp Rass (4), Jonathan Loser

Herren I: Regionalligist zu Gast

Eine schwere Aufgabe erwartet die MJC Basketballer am Sonntagnachmittag im Pokal. Mit dem TV Bad Bergzabern ist ein klassenhöherer Gegner zu Gast. Das routinierte Team der Gäste verfügt über viel Erfahrung, spielt nun schon einige Jahre in der Regionalliga 2 und konnte stets die Klasse halten. Nach einem schlechten Saisonstart schien das Team bereits abgeschlagen, konnte zuletzt aber mehrere Spiele gewinnen und hat somit den Anschluss an das rettende Ufer wieder hergestellt. Die MJC wittert trotz dessen ihre Chance und wird alles in die Waagschale werfen, um es dem letztjährigen Pokalsieger möglichst schwer zu machen.

„Der besondere Sieg im Ligabetrieb am vergangenen Wochenende hat uns hoffentlich etwas Schwung verliehen. Wir wissen, dass wir ein gutes Spiel abliefern müssen, um das Top Four zu erreichen. Die Größe und Physis der Gäste müssen wir von Beginn an matchen, um nicht erneut einem Rückstand hinterherzulaufen.“, sagt Trainer Max Koch, der darauf hofft einen möglichst kompletten Kader zur Verfügung zu haben.

Sprungball der Begegnung ist am Sonntag um 17 Uhr in der AVG/MPG Halle.

MJC vs. TVG – es ist Derbyzeit

Herren 2 - Saison 22/23

Am Samstag treffen die Herren II der MJC auf den Stadtrivalen des TVG.
Als wäre ein „normales“ Derby nicht schon genug, gibt die Tabellensituation noch ein klein wenig Extra-Brisanz her.
Die MJC steht immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze, auch wenn der Flow aus der Hinrunde etwas verloren ging. Der TVG steht momentan auf dem dritten Tabellenplatz und spielt nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen Lützel um die allerletzte Chance das selbst gesetzte Saisonziel , direkter Wiederaufstieg, noch erreichen zu können.
Das Ziel der MJC ist es natürlich auch im Derby die weisse Weste zu behalten.
„Wir konnten endlich mal wieder ordentlich trainieren, ich hoffe, dass wir für den Rest der Saison von weiteren Krankheitswellen verschont bleiben. Die Jungs sind auf jeden Fall motiviert fürs Derby, es wird wie immer auf das Energielevel ankommen, mit dem wir spielen. Defence und Einsatz sind unser Schlüssel zu einer guten Offensive,“, so Coach Christoph Loser, „ es ist Derbyzeit und da gibt es keinen Favoriten. Wir werden den TVG nur wegen den deutlichen Niederlagen gegen Koblenz nicht unterschätzen!“

Sprungball im MPG ist um 18 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung natürlich sehr freuen.

Herren I: Wahnsinns-Comeback

Einen ganz besonderen 83:81 Erfolg konnten die MJC Basketballer am Samstagabend in heimischer Halle einfahren. Dabei wurde das Duell der Tabellennachbarn von einem dramatischen Spielverlauf geprägt. Die Gäste aus Lambsheim, mit acht Siegen in Serie angereist, legten einen super Start hin. Coach Koch griff nach nur 90 Sekunden beim Stand von 0:6 zu seiner ersten Auszeit. Diese schien sein Team zumindest ein wenig wach zu rütteln. Das erste Viertel gestaltete sich im weiteren Verlauf ausgeglichen, wobei die Lambsheimer weiterhin mit ihrer hohen Energie überzeugen konnten und mit einer verdienten 18:23 Führung in die erste Viertelpause gingen. Im Folgenden verlor die MJC den Zugriff aufs Spiel komplett. Defensive Abstimmungsfehler, fehlende Intensität, immer wieder zweite Chancen für die Gäste sorgten dafür, dass die Gäste das Spiel dominieren durften. Besonders in dieser Phase wurde es für alle in der Halle Anwesenden ersichtlich, weshalb Lambsheim lange Zeit ungeschlagen war: „Sie haben unsere Schwächen konsequent genutzt, waren uns im zweiten Viertel auf allen Ebenen, besonders aber mental, überlegen. Man konnte ihr Selbstvertrauen und ihren Rhythmus spüren.“, musste Max Koch anerkennen. All dies führte zu einem deutlichen 32:51 Rückstand zur Halbzeitpause.

„Ich wollte der Mannschaft in der Pause deutlich machen, dass wir das nicht einfach so über uns ergehen lassen dürfen. Es ging vor allem darum, die Intensität zu erhöhen, den Kampf anzunehmen und Willen. zu zeigen.“

Die Mannschaft zeigte die gewünschte Reaktion, doch der Ertrag blieb vorerst aus. Lambsheim hatte auf die Steigerung der Hausherren sofort eine Antwort, traf alleine im dritten Viertel fünf Dreier und erhöhte zwischenzeitlich auf 37:59. „In diesem Moment weiterzuspielen, das hat mich am meisten stolz gemacht. Wir sind in der Phase als Team zusammengeblieben.“, und das sollte sich auszahlen. Die MJC, gut zehn Minuten vor Schluss noch mit 53:73 hinten, legte einen 11:0-Lauf hin und verkürzte somit erstmals auf unter zehn Punkte (64:73). Ab diesem Moment glaubten die Hausherren wieder daran, das Spiel tatsächlich drehen zu können. Auch Auszeiten der Gäste konnten das Kippen des Momentums nicht mehr verhindern. Die MJC legte sofort mit einem 15:2 Lauf nach, an dessen Ende Kapitän Christian Hubor mit einem Dreier für die erste Trierer Führung des Spiels sorgte, die nicht mehr abgegeben werden sollte.

„Wirklich Wahnsinn – dieses Spiel noch zu drehen war eine große Charakterleistung. Wir haben in der zweiten Halbzeit Possession für Possession gespielt und plötzlich waren wir wieder in Schlagdistanz und haben es dann komplett gedreht. Respekt aber an die Gäste, die uns das Leben drei Viertel lang sehr schwer gemacht haben.“ so das Fazit des Trainers.

 

Bretz, Dahlem, Ellwart, Ernst (19), Gipson (21), Henter, Hubor (3), Konermann (23), Schmitt (5), Soens (7), Sorger (5)