Kategorie: Herren

2. Herren: Christoph Loser neuer Trainer des Landesligateams

Nachdem Max Koch, der die 2. Herrenmannschaft letzte Saison zur Meisterschaft in der Landesliga führen konnte, zum Cheftrainer der ersten Mannschaft befördert wurde, ist nun auch seine Nachfolge geregelt. Christoph Loser, bisher Trainer der U16 männlich Oberligamannschaft und letzte Saison Interimstrainer der 2. Damenmannschaft in der Oberliga, übernimmt ab sofort das Kommando.

Mit der Entscheidung möchte der Verein sicherstellen, dass den eigenen Jugendlichen weiterhin die Möglichkeit gegeben wird, im Seniorenbereich entsprechend ihres eigenen Leistungsvermögens Erfahrungen zu sammeln. „Die Tatsache, dass die letztjährigen U18 und U16 Trainer unserer männlichen Teams nun im Herrenbereich die beiden stärksten Teams betreuen, soll den Übergang aus der Jugend weiter vereinfachen und die Verzahnung zwischen den verschiedenen Seniorenteams weiter verbessern,“ so der Wunsch des Bereichsleiters Herren und Abteilungsleiters Moritz Bitter.

Christoph war vor seinem nun schon mehrjährigen Engagement im Jugendbereich unter anderem als Co-Trainer von Thomas Klein (heute Hauptverantwortlicher des Basketballprojektes der EPG Baskets in Koblenz) bei der Regionalliga Herrenmannschaft des TV Wittlich und von Jörn Patzak bei der Oberliga Herrenmannschaft der MJC Trier tätig.

Ü40 Herren drittbestes Team in Deutschland

Damit war nicht zu rechnen, als sich die beiden Trierer Vereine MJC Trier und Trimmelter SV zu Beginn der Saison dazu entschlossen haben, in diesem Jahr bei der Ü40 Herren mit einer Spielgemeinschaft anzutreten. Am vergangenen Wochenende in Berlin überraschten die Trierer die etablierten Teams und sicherten sich hochverdient die Bronzemedaille bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft.

Insgesamt sieben Mannschaften waren in die Hauptstadt gereist, um den Deutschen Meister der Altersklasse Ü40 zu küren.  Die Trierer hatten es dabei in der Vorrundengruppe mit dem Ausrichter und Nordmeister BG Zehlendorf und dem Westzweiten SG Boehle-Kabel/ Hagen zu tun, während sich in der anderen Gruppe Haspe-Hagen, Heidenheim, Greiz und Bürgerfelde/Vechta gegenüberstanden.

Im ersten Spiel am Samstag startete man gegen Zehlendorf in das Turnier. Die Nervosität war dem Team anzumerken, trotz einer soliden Verteidigung lief der Ball in der Offensive nicht gut. Über das gesamte Spiel hinweg lag man mit bis zu 10 Punkten im Hintertreffen. Immer wenn es gelang auf 6 Punkte zu verkürzen, brachte man sich durch unnötige Ballverluste wieder um den Lohn. Am Ende verlor man das Spiel trotz einer nur durchwachsenen Leistung lediglich mit 50 – 41.

Am Sonntagmorgen mussten die Trierer dann gegen die SG Boehle-Hagen um den Ex-Trierer Bundesligaspieler Oliver Herkelmann antreten, die das zweite Gruppenspiel ebenfalls gegen Zehlendorf verloren hatten. Damit war klar, dass sich der Sieger der Partie für das Duell um die Bronzemedaille gegen den Gruppenzweiten der anderen Gruppe qualifizieren würde. Dementsprechend konzentriert ging das Team zu Werke und dominierte den Westzweiten quasi nach Belieben. Der Ball lief im Angriff deutlich flüssiger und auch die Trefferquote war besser als noch tags zuvor, so dass die Partie mit 55 – 37 klar gewonnen wurde.

Im entscheidenden Spiel um Platz 3 am Nachmittag wartete mit dem SB Heidenheim ein alter Bekannter auf das Trierer Team. Beide standen sich bereits Anfang April in Trier bei der Südwestdeutschen Meisterschaft gegenüber, als man sich deutlich mit 69-29 durchsetzen konnte.

Das die Partie nicht mit der von vor sechs Wochen zu vergleichen sein würde, war bereits vor dem Hochball klar. Heidenheim hatte mehr Spieler als noch in Trier dabei, unter anderem neben dem ehemaligen Bundesligaakteur und niederländischen Nationalspieler Mike Nahar auch den ehemaligen deutschen Nationalspieler Konrad Wysocki, der noch in der Saison 2018/2019 in der deutschen Bundesliga aktiv war. Coach Christoph Kohl startete, wie das gesamte Turnier über, mit der ersten 5 um Gallmeister, Bitter, Laas, Casel und Belostennyi, die von Anfang an dagegenhielt. Heidenheim spielte offensiv konsequent über seine beiden Topleute, während Trier versuchte das Tempo hoch zu halten, um zu möglichst einfachen Abschlüssen zu kommen. Es entwickelte sich eine intensive Partie, in der den Trierern der ausgeglichene Kader, wie über das gesamte Turnier, zu Gute kam. Foulprobleme konnten ohne Qualitätsverlust durch Wechsel kompensiert und die Intensität in der Verteidigung aufrechterhalten werden, was sich im letzten Viertel auszahlen sollte. Heidenheim lag Ende des 3. Viertels noch mit 2 Punkten vorne, ehe die Trierer mit einem beeindruckenden 18-4 Lauf die Weichen auf einen, am Ende doch deutlichen, 48-36 Sieg stellen und sich damit zum drittbesten Ü40 Team in Deutschland küren konnten.

Für Trier spielten: Albert, Belostennyi, Bitter, Casel, Franzen, Gallmeister, Jeandey, Kluge, Kranz, Laas, Mabic, Niedenführ, Perez, Rünnenburger, Schmidt, Schmitz, Schuler, Wasmes

Andreas Warmke hört auf – Max Koch neuer Trainer der 1. Herrenmannschaft

Headcoach Andreas Warmke hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, sein Amt nach der Beendigung der Oberligasaison zur Verfügung zu stellen. „Er hatte es mir schon vor einigen Wochen mitgeteilt,“ so der Abteilungsvorsitzende und Bereichsleiter Herren, Moritz Bitter. „Es gab auch keine Möglichkeit ihn davon abzubringen, da er die Entscheidung losgelöst von einem möglichen Aufstieg für sich getroffen hat. Andy hat die Mannschaft in den letzten vier Jahren mit viel Engagement betreut und sie dauerhaft in der Spitzengruppe etabliert, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Wir wünschen ihm privat alles Gute und hoffen, ihn als echten MJCler in Zukunft nochmals bei uns als Trainer einbinden zu können.“

Auch ein Nachfolger steht bereits fest. Max Koch, bisher Trainer der 2. Herrenmannschaft und damit verantwortlicher Trainer des Landesligameisters, wird aufrücken und die 1. Herrenmannschaft unabhängig von deren Ligenzugehörigkeit in der kommenden Saison übernehmen. „Max hat in der 2. Mannschaft gezeigt, dass er eine Mannschaft weiterentwickeln kann,“ so Bitter, „daher hat er sich diese Chance verdient, insbesondere weil wir in der ersten Mannschaft auch weitere Jugendspieler einbinden wollen.“

Ab Montag, den 23. Mai 2022 wird es zwei mal pro Woche ein Open Gym mit Max geben, bei dem auch potentielle Neuzugänge und interessierte Spieler, die im kommenden Jahr in der 1. oder 2. Herrenmannschaft der MJC spielen wollen, willkommen sind. Dieses findet montags und donnerstags jeweils um 20h in der AVG/MPG-Halle statt.

Ü40 Herren: Berlin wir kommen

Am kommenden Wochenende ist es soweit. Zum zweiten Mal innerhalb von 3 Jahren konnte sich die Ü40 Mannschaft der MJC Trier für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, die dieses Mal in Berlin stattfindet, qualifizieren. In dieser Saison tritt man erstmals in einer Spielgemeinschaft mit dem Trimmelter SV an, was sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt als die richtige Entscheidung herausstellt. Die beiden Teams duellieren sich seit Jahren in der Bezirksliga Trier und kennen sich daher bestens. In den bisherigen Spielen stellte sich insbesondere die große Ausgeglichenheit der Mannschaft als großer Vorteil heraus.

Ob es bei der Deutschen Meisterschaft, bei der sich die acht besten Teams Deutschlands messen, genauso erfolgreich weitergeht, wird sich zeigen. Die teilnehmenden Mannschaften, insbesondere aus den Regionalligabereichen West und Nord sind nochmal ein anderes Kaliber, als gegen die das Trierer Team bisher gespielt hat. So sind mit dem Titelverteidiger SV Hagen-Haspe um Rekord Bundesligaspieler Bernd Kruel, der SG Boele-Kabel/ BG Hagen um die ehemaligen National- und Bundesligaspieler Oliver Herkelmann und Ingo Freyer, aktuell Trainer der EWE Baskets Oldenburg in der ersten Basketball Bundesliga, oder auch dem Nordmeister und Ausrichter BG Zehlendorf aus Berlin starke Teams dabei. Wer von den genannten letztendlich am Wochenende in Berlin dabei sind wird, wird sich zeigen. Weitere ebenfalls nicht zu unterschätzende Teilnehmer sind die Mannschaften der SG Bürgerfelde/Vechta, der Heidenheimer SB und der Greizer SV. Darüber hinaus soll es noch einen Nachrücker geben.

Unabhängig von dem Ausgang der Meisterschaften ist die Qualifikation für die Endrunde als eine der acht besten Teams in Deutschland bereits ein großer Erfolg. Dennoch möchte man versuchen, besser abzuschneiden als vor 3 Jahren. Insgesamt fahren dafür mehr als 20 Trierer für das Wochenende mit nach Berlin. Neben den Aktiven werden auch weitere Mitglieder aus den beiden Vereinsmannschaften zur Unterstützung dabei sein.

Coach Christoph Kohl kann dabei auf folgenden Kader zurückgreifen: Albert, Belostennyi, Bitter, Casel, Franzen, Gallmeister, Jeandey, Kluge, Kranz, Laas, Mabic, Niedenführ, Perez, Rünnenburger, Schmidt, Schmitz, Schuler, Wasmes

Oberliga Spitzenspiel MJC gegen Heidesheim

Nachdem die Partie am Gründonnerstag kurzfristig von Seiten der Gäste abgesagt werden musste, kommt es nun an diesem Donnerstag, 5. Mai 2022 um 20.00h in der heimischen AVG/MPG- Halle zum Nachholspiel zwischen der MJC Trier und TSG Heidesheim. Dabei geht es um die Entscheidung der Meisterschaft in der Oberliga.

Ausgangslage: Beide Teams teilen sich die Tabellenspitze mit jeweils nur 2 Niederlagen. Nach der bitteren 63:58 Niederlage der Trierer Mannschaft zum Ende der Hinrunde hat Heidesheim im direkten Duell die Nase vorn. Sollten die MJC Herren das Spiel am Donnerstag Abend gewinnen, steht die Meisterschaft und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga 2 fest. Gleiches gilt umgekehrt für die TSG Heidesheim.

Kader: Auf Trierer Seite kann Coach Warmke auf den gesamten Kader zurückgreifen.
 
Der Gegner: Die von Trainerin Carina Wessner gecoachte Mannschaft spielt bisher eine souveräne Oberligarunde. Lediglich gegen Saarbrücken mussten sich die Heidesheimer beide Male geschlagen geben. Neben Henning Borggräfe (13,5 Punkte pro Spiel) und Frank Göltzer (13,9), liegt besonderes Augenmerk auf Max Haack (19,4). Der Flügelspieler, zweitbester Scorer der Oberliga, war auch schon beim Hinspiel mit 19 Punkten auffälligster Akteur. „Heidesheim ist sehr ausgeglichen besetzt. Wir müssen als Kollektiv verteidigen und offensiv Wege gegen ihre Zonenverteidigung finden,“ so Coach Andreas Warmke.
 
Sprungball zur Partie ist am Donnerstag um 20:00Uhr. Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerinteresses wird der Verein einen Verkauf von Getränken und Snacks anbieten.

Wahnsinn in Koblenz – 2. Herren ist Landesligameister

Was ein Saisonfinale für die MJC Trier. Das junge Herrenteam der MJC sichert sich dank eines 71:69 Erfolgs bei der SG Lützel-Post Koblenz den Landesligatitel!

Aber der Reihe nach:

Die Ausgangslage für die MJC war eindeutig: mit einem Sieg beim, zu diesem Zeitpunkt noch, Tabellenführer aus Koblenz krönt man sich zum Meister. Die Anspannung war dementsprechend auf beiden Seiten groß, denn die Gastgeber würden mit dem Sieg ihrerseits einen großen Schritt in Richtung Titel machen.

Es gestaltete sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Die Trierer begannen mit ihrer gewohnt aggressiven Verteidigung und konnten somit einige Ballverluste erzwingen, diese jedoch zu selten in Punkte ummünzen. Mit 16:15 ging es in die erste Viertelpause. Der zweite Abschnitt verlief weitestgehend unverändert, keinem der beiden Teams gelang es sich abzusetzen, bis die MJC drei Minuten vor Ende der Halbzeit die Intensität nochmals verschärfen konnte und dank eines 11:2 Laufs mit einer sechs Punkte Führung in die Kabine ging.

Wie zu erwarten kamen die Gastgeber höchst motiviert aus der Pause. Angetrieben von ihrem Heimpublikum kämpften sie sich zügig zurück, mussten aber Ende des dritten und Anfang des vierten Viertels erneut abreißen lassen. Acht Minuten vor Schluss setzte sich das MJC Team erstmals auf zehn Punkte ab (49:59). Doch Koblenz gab nicht auf und konnte bei noch zwei Minuten Restspielzeit die Führung zurückerobern. Die Halle war da, die Stimmung und das Momentum gekippt, doch die junge Mannschaft der MJC noch nicht geschlagen. Aus der Auszeit heraus antwortete man mit einem Dreier zum Ausgleich. Nach einem Treffer der Gastgeber zum 69:67 und einem verpassten Foulpfiff, welcher zu einem Ballverlust führte, handelte sich die Truppe um Coach Max Koch ein technisches Foul ein. Bei zwei Punkten Rückstand, einem Freiwurf und Ballbesitz gegen sich, war die Ausgangslage alles andere als optimal. Koblenz vergab jedoch den Freiwurf und leistete sich einen Ballverlust, foulte und schickte die MJC bei noch 31 Sekunden an die Linie. Beide Freiwürfe wurden verwandelt uns es folgte eine starke defensive Sequenz der Trierer, an deren Ende ein Offensiv-Foul der Koblenzer stand. Coach Koch nahm seine letzte Auszeit, das aufgezeichnete System wurde optimal umgesetzt und führte erneut zu Freiwürfen, die erneut beide, zum 15. und damit letzten Führungswechsels des Spiels, verwandelt wurden. Die Gäste nutzten ihrerseits ihre letzte Auszeit und hatten somit bei 4 Sekunden auf der Uhr noch eine letzte Chance, eine Verlängerung zu erzwingen oder sogar zu gewinnen. Der Ball ging zu ihrem Topscorer, dessen Wurf mit ablaufender Zeit aber geblockt wurde. Der Jubel auf MJC Seite kannte keine Grenzen mehr.

„Ich bin wahnsinnig, wahnsinnig stolz auf meine Jungs,“ so Coach Max Koch. „Solch ein Spiel zu gewinnen zeugt von einer riesen Moral. Koblenz hat uns auf allen Ebenen gefordert, aber die Jungs haben gekämpft und in den entscheidenden Momenten einen kühlen Kopf bewahrt. Die Entwicklung über die Saison hinweg ist das, was mich am meisten stolz macht. Wir sind einen sehr weiten Weg gegangen und haben uns mit diesem Spiel und damit der Meisterschaft selber belohnt.“

Nachdem das junge Landesligateam nach vier Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz stand, verlor man kein Spiel mehr. Dabei wurden alle Topteams zweimal besiegt, zu Hause blieb man ungeschlagen und am Ende steht mit der Landesligameisterschaft ein riesen Erfolg für Spieler und Trainer!

Sollte es der 1. Herrenmannschaft am kommenden Donnerstag im Heimspiel gegen Heidenheim gelingen, den Oberligatitel zu erringen und in die Regionalliga aufzusteigen, würde der Verein mit der 2. Herrenmannschaft selbstverständlich auch den Aufstieg in die Oberliga wahrnehmen.

Hoffman, J-P. (11), Hoffmann, B. (10), Moltschanow, L. (0), Friedrich, J. (6), Porr, R. (19), Nyamdorj, M. (0), Ozolnieks, J. (0), Gipson, A. (8), Fusenig, N. (2), Ellwart, N. (7), Rass, P. (8)

Spielabsage 1. Herren!

Das Spitzenspiel der Oberliga zwischen der 1. Herrenmannschaft und der TSG Heidesheim wurde kurzfristig aufgrund eines Corona Falls bei den Gästen abgesagt! Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

Oberliga Herren: MJC empfängt Heidesheim zum Spitzenspiel

Wenn es diesen Donnerstag um 20.15h in der heimischen AVG/MPG- Halle zum Aufeinandertreffen der MJC Trier und TSG Heidesheim kommt, geht es um die Entscheidung der Meisterschaft in der Oberliga.

Ausgangslage:
Beide Teams teilen sich die Tabellenspitze mit jeweils nur 2 Niederlagen. Nach der bitteren 63:58 Niederlage der Trierer Mannschaft zum Ende der Hinrunde hat Heidesheim im direkten Duell die Nase vorn. Sollten die MJC Herren das Spiel am Donnerstag Abend mit 6 oder mehr Punkten gewinnen, steht die Meisterschaft und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga 2 fest, unabhängig vom letzten Saisonspiel gegen Saarbrücken. Bei einem Sieg mit weniger als 6 Punkten Unterschied, wird noch ein Sieg gegen Saarbrücken am Sonntag benötigt. Im Falle einer Niederlage gegen Heidesheim, ist die MJC auf Schützenhilfe aus Ensdorf und vom Lokalrivalen TVG angewiesen.
Kader:
Alle Coronaerkrankungen sind überstanden und ein geordneter Trainingsbetrieb war wieder möglich. Jonas Soens wird dem Team nicht zur Verfügung stehen. Fragezeichen sind hinter den Einsätzen von Max Bretz und Roman Porr.
Der Gegner:
Die von Trainerin Carina Wessner gecoachte Mannschaft spielt bisher eine souveräne Oberligarunde. Lediglich gegen Saarbrücken mussten sich die Heidesheimer beide Male geschlagen geben. Neben Henning Borggräfe (13,5 Punkte pro Spiel) und Frank Göltzer (13,9), liegt besonderes Augenmerk auf Max Haack (19,4). Der Flügelspieler, zweitbester Scorer der Oberliga, war auch schon beim Hinspiel mit 19 Punkten auffälligster Akteur.
„Heidesheim ist sehr ausgeglichen besetzt. Wir müssen als Kollektiv verteidigen und offensiv Wege gegen ihre Zonenverteidigung finden,“ so Coach Andreas Warmke.
Sprungball zur Partie ist am Gründonnerstag um 20:15 Uhr. Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerinteresses wird der Verein einen Verkauf von Getränken und Snacks anbieten.

Ü40 gewinnt Südwestdeutsche Meisterschaft und fährt zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft

Die Ü40 Herren der SG MJC Trier /Trimmelter SV konnte sich am Sonntag sensationell überlegen für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Das Team beendete die Südwestdeutschen Meisterschaften in der heimischen AVG/ MPG Halle als Südwestdeutscher Meister und gehört damit zu den acht besten Ü40 Basketballteams Deutschlands.

Bereits am Samstag traf kurzfristig die Nachricht über die Absage der SG Makkabi/ Eintracht Frankfurt ein. Damit war zu diesem Zeitpunkt klar, dass die beiden verbliebenen Teams der SG Trier und des Heidenheimer SB die Qualifikation zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft in der Tasche hatten. Dennoch ging es in der verbliebenen Partie zwischen Trier und Heidenheim um den Titel und damit die bessere Ausgangsposition bei der Deutschen Meisterschaft.

Dementsprechend konzentriert gingen die Trierer gegen die Baden-Württemberger um den ehemaligen niederländischen Nationalspieler und Akteur des Bundesligisten und Deutschen Meisters Brose Baskets Bamberg, Mike Nahar, von Beginn an zur Sache. Die Trierer starteten sehr gut in die Partie und konnte sich über 21-5 (1. Viertel) bis zur Halbzeit auf 38-11 absetzen und damit frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen. Dabei gelang es den Trierern über die gesamte erste Hälfte den Druck in der Verteidigung hoch zu halten und somit auch gute Anspiele auf Nahar zu verhindern. Dieser erzielte die ersten beiden seiner insgesamt 12 Punkte erst in der letzten Minute vor der Halbzeit. Das Trierer Team profitierte über die gesamte Spielzeit von seinem ausgeglichenen Kader, der es ermöglichte die Intensität im Spiel dauerhaft hoch zu halten. In der Offensive wurde immer wieder der freie Mitspieler gesucht und gefunden, wodurch Trier zu vielen freien Würfen kam, die dann hochprozentig getroffen wurden.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen die von Christoph Kohl gecoachten Trier nicht nach und konnten den Vorsprung im Verlauf des dritten (57-21) und vierten Viertels weiter ausbauen, so dass am Ende eine ein deutlicher 69-29 Sieg zu Buche stand.

Die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft findet am Wochenende 14./15. Mai 2022 beim Meister der Regionalliga Nord statt.

Für Trier spielten: Mihail Belostennyi (9 Punkte), Moritz Bitter (12), Simon Casel (8), Daniel Franzen (4), Sebastian Gallmeister (10), Stephan Jeandey (0), Wolfgang Kluge (2), Peter Kranz (4), Marko Laas (14), Peter Mabic (4), Daniel Wasmes (2)